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Mercedes Pascual Iglesias
Telefon 0221 / 846 427-03
Telefax 0221 / 846 427-17

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Diskriminierung und Rassismus zum Thema machen



In aller Regel fällt Diskriminierung im Alltag kaum auf. Keine Grundschullehrerin oder Grundschulleher verkündet zum Beispiel einer Klasse, nur SchülerInnen mit wohlhabenden deutschen Eltern kämen aufs Gymnasium.

Keine Zeitung entschließt sich bewusst, über Menschen mit Migrationshintergrund bevorzugt nur Negatives zu berichten.

Trotzdem erhalten nur wenige ViertklässlerInnen mit Migrationshintergrund eine Gymnasialempfehlung, und in den Medien werden MigrantInnen in erster Linie als jene beschrieben, die entweder Probleme haben oder Probleme machen.

Die Chancenwerkstatt sensibilisiert in Workshops und Fachtagungen mit dem in den USA entwickelten Anti-Bias-Ansatz für institutionelle und strukturelle Diskriminierung. Das englische Wort „Bias“ heißt Voreingenommenheit, Schieflage oder Vorurteil. Ein kritischer Umgang mit den eigenen Bildern und Vorstellungen von „uns“ und den „anderen“ ist ein wichtiges Element, um Chancengerechtigkeit in Kindergärten, Schulen, sozialen Einrichtungen, aber auch in den Medien umzusetzen.

Der Anti-Bias-Ansatz bündelt Methoden, die solche Bilder deutlich machen und kritisch reflektieren. Er weist auch darauf hin, wie Vorurteile zu Ausgrenzung führen und warum es zum Beispiel wichtig ist, die unterschiedlichen Familienkulturen von Kindern in Bildungseinrichtungen zu beachten.


für die pädagogische Arbeit



(Anti-Bias-) Fortbildungen in vorurteilsbewusster Bildung und Erziehung „Wer darf mitspielen – wer muss stets zugucken?“ Bereits im Kindergarten erleben Kinder, dass sie ausgeschlossen werden. Die Formen von Diskriminierung und Benachteiligung sind vielfältig, alltäglich und deshalb nur selten bewusst oder gar absichtlich. Oft sind sie so unauffällig, dass nur die betroffenen Kinder sie bemerken. Mit den Fortbildungen möchte die Chancenwerkstatt ErzieherInnen und PädagogInnen ermuntern, die Vielfalt in Kindergarten, Familienzentrum und Schule zum Gegenstand von Bildungs- und Erziehungsprozessen zu machen. Als Orientierung dienen die vom Projekt „kinderwelten“ entwickelten Ziele:
  1. Kinder in ihrer Identität stärken.
  2. Vielfalt kennenlernen und Empathie entwickeln.
  3. Kritisch werden gegenüber Einseitigkeiten, Vorurteilen und Diskriminierung.
  4. Aktiv werden gegenüber Einseitigkeiten, Vorurteilen und Diskriminierung.

für die Öffentlichkeitsarbeit
Workshop „Zeigt her eure Vielfalt und Kompetenz“



Die kulturelle Vielfalt und die interkulturelle Arbeit öffentlich zu machen ist das Ziel dieses Angebots. Denn eine gelungene öffentliche Darstellung der interkulturellen Arbeit eines Kindergartens oder eines Seniorenzentrums wirkt nach außen:
  • kompetent in einer multikulturellen Gesellschaft,
  • offen für neue Zielgruppen und
  • antidiskriminierend und integrationsstärkend, weil Vielfalt nicht versteckt, sondern gestaltet wird.
Eine gelungene Öffentlichkeitsarbeit wirkt auch in das Innere einer Institution, weil
  • Kompetenzen von MitarbeiterInnen wie Mehrsprachigkeit und Bikulturalität wertgeschätzt werden,
  • die alltägliche interkulturelle Praxis positiv hervorgehoben wird und
  • sich MigrantInnen besser repräsentiert sehen.
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